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Selhamin Poliment - ein Produkt mit Tradition
Der klassische Grund

Was gibt es schöneres als einen kunstvoll vergoldeten oder versilberten Rahmen, ein in Weißgold gefasstes Möbelstück oder eine in Platin prachtvoll schimmernde Skulptur? Seit mehr als 100 Jahren produziert die traditionsreiche Firma Selhamin Poliment, das speziell bei der Verarbeitung von Schlagmetallen wie Gold, Weißgold, Silber und Platin eine klassische, perfekte Grundierung darstellt und deshalb in seiner Rezeptur seit Jahren nahezu unverändert beibehalten wird.

Das jahrtausendealte Verfahren der Polimentvergoldung, das bereits die alten Ägypter zur Veredelung ihrer Sarkophage nutzten, wird heute noch in leicht veränderter Form zur Herstellung hochwertiger Bilderrahmen oder zur Restaurierung antiker Stücke eingesetzt. Bei diesem Verfahren wird der Holzkorpus etwa eines Bilderrahmens zunächst mit einer Kreideschicht ummantelt. Anschließend wird das Poliment aufgetragen, ein für die Grundierung speziell aufbereiteter Bolus aus Ton und Seife, auf dem die hauchdünnen Blättchen aus Schlagmetall besonders gut haften. Eine kleine Wissenschaft für sich. Als traditionsreiches Unternehmen hatte Selhamin mit der Produktserie Selhamin Poliment eine Grundierung entwickelt, dessen Eigenschaften insbesondere bei der Blatt-, Silber- und Weißgoldverarbeitung auf Oberflächen von Rahmen für moderne, zeitgenössische wie auch klassische Malerei von Fachleuten sehr geschätzt wird.

100 Jahre Tradition

Um diese Eigenschaften sicher zu stellen, müssen zur Herstellung des Produkts die dafür am besten geeigneten Rohstoffe und Ingredienzien optimal aufeinander abgestimmt und im richtigen Mengenverhältnis nach traditionellen Verfahren kombiniert und hergestellt werden. „Das ist seit vielen Jahren der Schlüssel für unseren Erfolg, denn bei Selhamin Poliment handelt es sich um einen Traditionsprodukt, das bereits seit mehr als 100 Jahren produziert wird und seitdem auf dem Markt fest etabliert ist “, so Marketingleiter Peter Fischer. Selhamin Poliment wird sowohl in fester Form als „Hütchen“ oder in teigiger Form aus der Dose angeboten. Da der Charakter einer veredelten Oberfläche nicht nur durch die Eigenfarbe des Schlagmetalls sondern auch durch die Farbe des Poliments bestimmt wird, erweiterte die Firma Selhamin im Laufe der Jahre die Farbpalette um einige Nuancen. Sie umfasst heute die Farben Kampanien-Grau, Piemont-Rot, Venetien-Grün, Ligurien-Gelb, Kalabrien-Schwarz, Umbrien-Weiss, Apulien-Rosa und Amalfi-Blau, die sich untereinander hervorragend mischen lassen und womit nahezu jeder Ton kreiert werden kann. Gerade bei der Verarbeitung von Blattsilber und Weißgold auf Rahmenoberflächen schätzen viele Kunden den Reichtum der Farbpalette. „Sollten bei den Vergoldern dennoch irgendwelche Wünsche in Bezug auf unser Produktangebot offen bleiben, sind wir um Anregungen immer sehr dankbar. Wir haben immer ein offenes Ohr für unsere Kunden und wären auch in der Lage, diese schnell und kompetent umzusetzen“, so Peter Fischer. „Doch erfahrungsgemäß gibt es von Seiten unserer Kunden keine speziellen Wünsche, auch die Nachfrage nach Selhamin Poliment unterliegt keinen besonderen Schwankungen“. Ein Statement, von dem viele Unternehmen nur träumen können. Deshalb bleibt erst einmal alles wie es ist.

60 Prozent Export

Der Name Selhamin Poliment ist heute untrennbar mit dem Namen der Sonderhoff GmbH verbunden. Von Karl-Heinz Westhoff 1968 übernommen, ist Selhamin Poliment heute eine Produktserie innerhalb der großen, privat geführten Westhoff-Unternehmensgruppe. Doch die Ausrichtung der Firmen könnte unterschiedlicher nicht sein, liegt doch der Schwerpunkt der Sonderhoff GmbH in der Entwicklung und Produktion von Dichtungstechnologien. Dennoch ist die Firma Sonderhoff Produzent und Distributeur von Selhamin Poliment. Von Köln aus beliefert das Unternehmen, das in diesem Bereich innerhalb kürzester Zeit zum Marktführer avancierte, über ein weit verzweigtes Netz an Vertriebswegen Firmen und Museen auf der ganzen Welt. Schwerpunkte liegen dabei deutlich im nordamerikanischen, europäischen und vor allem auch arabischen Raum. Das Exportgeschäft macht mehr als 60 Prozent der Produktion aus und längst nicht alles davon wird für die Vergoldung von Antiquitäten verwendet – viele Scheichs aus den arabischen Ländern lassen beispielsweise auch ihre Möbel in luxuriösem Goldglanz erstrahlen.

Kontinuität

Mehr als andere Unternehmen baut Selhamin Poliment auf Kontinuität und Tradition. Denn die Beständigkeit der Qualität, das Beibehalten klassischer und über Jahrhunderte bewährte Traditionen sind wichtige Eckpfeiler der Unternehmensphilosophie. Deshalb wird stets auf die gleich bleibende Güte der Rohstoffe geachtet, die „aus nicht allzu weiter Ferne bezogen und in den bewährten Fertigungsverfahren verarbeitet werden“, so Peter Fischer. Die Stärke des Produktes liegt in der Kontinuität des Altbewährten!


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